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Was ist Homöopathie?

"Ähnliches mit
Ähnlichem heilen", so lautet das Motto der Homöopathie. Der Arzt Samuel
Christian Friedrich Hahnemann (1755-1834) entdeckte, dass Chinarinde
bei einem Gesunden Fieberanfälle auslöst.
Chinarinde war Ende
des 18. Jahrhunderts ein probates Mittel gegen Fieber und die Beschwerden
der Malaria. Dies brachte ihn auf die Idee, die Ähnlichkeitsregel
"Ähnliches mit Ähnlichem heilen" zu formulieren. Er führte für verschiedene
Krankheitsbilder Tests durch, um herauszufinden, welche Arzneipflanzen
oder Mineralien bei einem Gesunden nach der Einnahme welche Krankheit
auslöst.
Gleichzeitig versuchte er durch besondere Herstellungsformen
eine optimale Behandlung mit diesen neuartigen Arzneien herauszufinden.
Da hohe Dosen zum Beispiel von Chinarinde Fieber auslöst, suchte er
nach einer Dosis, die keine Fiebersymptome mehr auslöste, sondern
die Heilung beschleunigte. So entwickelte er das Verfahren der Potenzierung.
Dafür wird beispielsweise die Chinarinde extrahiert. Dieser Extrakt
wird in der Homöopathie Urtinktur genannt. Diese Urtinktur wird 1
zu 10 verdünnt; dabei sind spezielle Schütteltechniken zu beachten.
Diese erste Verdünnungsstufe wird als D1 bezeichnet. Wird diese Verdünnung
weiter 1 zu 10 verdünnt und entsprechend geschüttelt, so entsteht
daraus D2 und so weiter fort. Neben den 1-zu-10-Verdünnungen gibt
es auch 1-zu-100-Verdünnungen, die mit dem Buchstaben C gekennzeichnet
werden. Da die Wirksamkeit der Chinarinde, wenn sie nach den Regeln
der Homöopathie aufgearbeitet wird, von D1 zu D2 stärker wird und
von D2 nach D3 noch stärker, spricht man von der so genannten Potenzierung,
bei den einzelnen Verdünnungsstufen auch von den Potenzen.
Doch spielen
bei der Homöopathie nicht allein akute Beschwerden wie Fieber oder
Schmerzen eine Rolle. Zusätzlich werden noch die individuellen Eigenheiten
jedes Patienten berücksichtigt. Diese speziell für den Einzelnen ausgewählten
homöopathischen Mittel heißen Konstitutionsmittel. Aber auch bei der
Auswahl der Mittel für akute Beschwerden ist sehr viel Erfahrung und
Fingerspitzengefühl notwendig.
Falls Sie für leichtere Beschwerden
gerne homöopathische Mittel verwenden möchten, sind besonders Komplexmittel
zu empfehlen. In Komplexmitteln sind mehrere homöopathische Mittel
enthalten, die alle beim gleichen Beschwerdebild wirksam sind. Eine
genaue Beschreibung, ob der Schmerz zum Beispiel bei Wärme ziehend
oder bei Kälte stechend ist, ist für die Auswahl der Komplexmittel
nicht notwendig. Bei allen Fragen rund um die Homöopathie, über ihre
Vor- und Nachteile, über ihre Grenzen und optimalen Einsatzgebiete
weiß Ihr Apotheker Bescheid. Lassen Sie sich beraten.
Weitere Infos unter:
www.homoeopathie-aerzteforum.de
www.homoeopathie.de
www.homoeopathie.com
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